Immobilienkauf: Unerwartete Kosten(fallen) und man diese vermeidet

Eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus ist für viele Menschen ein Traum. Vor dem Kauf werden natürlich viele Informationen, schließlich geht es in der Regel um hohe Summen. Manche Dinge sind jedoch nicht so offensichtlich wie die Lage oder der Zustand der Immobilie.

Viele unerwartete Kostenfallen lassen sich zum Glück ganz leicht vermeiden. Die Kosten für Energie etwa sind in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Egal, ob die Heizung mit Öl oder Gas läuft – es kann sehr teuer sein, wenn man es in den eigenen vier Wänden warm haben möchte. Damit Energie nicht unnötig verloren geht, sollten gerade Fenster und Türen richtig schließen. Zudem ist die Wärmedämmung des gesamten Hauses ein Punkt, den es beim Immobilienkauf zu beachten gilt.

Energiepass liefert wichtige Anhaltspunkte

Schon seit einiger Zeit ist der Verkäufer einer Immobilie dazu verpflichtet, einen sogenannten Energiepass erstellen zu lassen. In diesem Dokument finden sich einige wichtige Informationen zum späteren Energieverbrauch. Grundsätzlich gilt dabei, dass eine gute Wärmedämmung viel Geld wert ist. Schließlich spart man dadurch Monat für Monat bares Geld, schnell summieren sich diese Beträge im Laufe der Jahre auf eine hohe Summe.

Natürlich bedeutet eine schlechte Wärmedämmung nicht unbedingt, dass man vor dem Kauf zurückschrecken sollte. Vor allem Hauskäufer können schließlich selbst dafür sorgen und im Zuge der Sanierung oft sogar von zinsgünstigen Krediten profitieren. Einen gewissen Abschlag auf den Kaufpreis sollte man jedoch aushandeln, schließlich kostet eine umfangreiche Wärmedämmung nicht nur Geld, sondern nimmt auch noch Zeit in Anspruch.
Hat man die richtigen Immobilien gefunden und steht vor der Qual der Wahl, sollte ein Sanierungsaufwand also nicht vom Kauf abschrecken aber er sollte einkalkuliert werden, sodass man keine finanziellen Überraschungen erlebt.

Sparpotenzial bei warmem Wasser und Strom

Auf welche Weise warmes Wasser für die Dusche oder zum Abwaschen erzeugt wird, sollte man sich vor dem Immobilienkauf ebenfalls anschauen. Die beste Variante hängt dabei vor allem von den individuellen Vorlieben ab. So können elektrisch betriebene Durchlauferhitzer sinnvoll sein, in anderen Fällen ist das Aufheizen des Wassers über die Heizungsanlage sinnvoll. Als Faustregel gilt allerdings auch hier, dass der Energieverbrauch bei relativ neuen Geräten deutlich niedriger als bei älteren Modellen ist.

Stromkosten sind eine weitere Kostenfalle, die Immobilienkäufer ganz leicht vermeiden können. Viele Verbraucher vermuten zunächst einen defekten Zähler, in Wirklichkeit sind jedoch teure Energiefresser im eigenen Haushalt das Problem. Dazu zählen zum Beispiel Fernseher und andere Elektrogeräte, die ständig im Standby-Betrieb sind, aber auch alte Küchengeräte wie Kühl- oder Gefrierschränke, die rund um die Uhr laufen.