Immobilien im Ausland erwerben

Ferien in den eigenen vier Wänden – für viele Menschen ist dieser Wunsch das Hauptmotiv, um eine Auslandsimmobilie zu erwerben. Aber auch als Ruhesitz oder Investitionsobjekte sind Immobilien im Ausland gefragt. Allerdings ist der Kauf einer Immobilie im Ausland meistens sehr kompliziert. Oft unterscheiden sich die länderspezifischen Regelungen zum Immobilienerwerb deutlich von den Gepflogenheiten im Heimatland.

Eine der wichtigsten Fragen, die es für potentielle Käufer von Auslandsimmobilien zu klären gibt: Kann im gewünschten Zielland überhaupt Immobilieneigentum erworben werden? In den meisten asiatischen Ländern ist der Immobilienerwerb (Grundbesitz) durch Ausländer nicht erlaubt, sodass hier oft nur Pachtverträge abgeschlossen werden können.

Ein weiterer Aspekt, der bei Auslandsimmobilien unbedingt beachtet werden sollte, sind die unterschiedlichen Qualitätsstandards in den meisten Ländern. Von einer Immobilie im Ausland darf man nur selten eine mit Deutschland vergleichbare Bauqualität erwarten. Anders als hier zu Lande wird in vielen anderen Ländern einfach nicht „für die Ewigkeit“ gebaut.

Gerade vor diesem Hintergrund wird auch schnell deutlich, dass die laufenden Instandhaltungskosten für Immobilien im Ausland fast immer deutlich höher sind als in Deutschland. Vor allem bei Immobilien in Meeresnähe fallen hohe Kosten für ständige Renovierungsarbeiten an. Nicht selten müssen etwa 5 Prozent des Kaufpreises jedes Jahr für die Instandhaltung der Immobilie investiert werden.

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